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Pferdephysiotherapie wo kann sie helfen?

Ein gesundes Pferd ist die Voraussetzung für bestmögliche Leistungen und eine lange Einsatzfähigkeit.

Im Humanbereich wird die Physiotherapie bereits seit Jahren nicht mehr in Frage gestellt und nimmt einen großen Stellenwert in den Bereichen Prävention und Rehabilitation ein. Wer selber schon einmal eine Bewegungseinschränkung durch Schmerzen z.B. im Rücken oder in den Extremitäten hatte, weiß um die eingeschränkte Lebensqualität.

Physiotherapeutische Behandlungen helfen die Mobilität wieder zu erlangen und den Schmerz zu beseitigen.

Auch im Pferdesport entwickelte sich in den letzten Jahren zunehmend das Bewußtsein dem Sportpartner Pferd eine optimale Betreuung zukommen zu lassen. Heute ist die Physiotherapie in England, Frankreich, den Niederlanden und in Amerika Behandlungsstandard nach vielen Operationen und Verletzungen, bei alten Tieren zur Erhaltung der Beweglichkeit sowie zur Leistungssteigerung bei Sportpferden.

Pferdephysiotherapie stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Tierarzt dar.

Sie greift bei allen Störungen des Muskel-, Sehnen- und Bänderapparates sowie bei Störungen des Knochengerüstes. Primäres Ziel des Physiotherapeuten ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen und Gelenken. Physiotherapeutische Behandlungen helfen beim Wiedereinstieg in den Alltag.

Gestörte Bewegungsabläufe und Körperfunktionen werden mit manuellen Behandlungstechniken, physikalischen Mitteln, speziellen gymnastizierenden Übungen und Trainingsumstellungen sowie ausgewählten Therapiegeräten behandelt.

Die angewandten Techniken und Therapien setzen eine solide Ausbildung des behandelnden Tierphysiotherapeuten sowie fundierte Anatomiekenntnisse voraus. Nur auf der Grundlage von kompetentem Fachwissen können die individuell eingesetzten Therapien erfolgreich sein.

MIT Physiotherapie regeneriert sich ihr Pferd besser, schneller und vollständiger..

Im Alltag bedeutet dies, daß zuerst der Tierarzt die geschädigten Strukturen behandelt und den Schmerz beseitigt. Im Anschluß an die tierärztliche Behandlung erfolgt die bestmögliche Wiederherstellung der Funktion der geschädigten Strukturen durch den Physiotherapeuten.

Durch physiotherapeutische Maßnahmen erfolgt

-eine optimale Heilungsqualität der Strukturen

-die Reduzierung bzw. Vermeidung von Spätfolgen

-eine höhere Belastbarkeit der Gewebestrukturen

-die Schaffung einer gesunden Grundlage für kommende Belastungen.

Mittels Physiotherapie die Symptome = z.B. Schmerzen irreversibler (nicht heilbare) Krankheiten behandelt werden.

Das Pferd hat weniger Schmerzen und die Lebensqualität des Pferdes wird gesteigert. z.B. bei chronischen Arthrosen

Trainingstherapie

REITEN ?!      JA  / NEIN?

REITEN ? JA ! Bitte physiologisch richtig – dem Pferd zuliebe.

Physiologisch trainieren bedeutet...Reiten vom Körper (Pferd+Reiter) ausgehend.



Nicht jeder Mensch und nicht jedes Pferd haben identische Voraussetzungen.

Diese wichtigen Grundlagen gilt es im Training zu berücksichtigen.

 

Andere Beckenstellung, Halslänge, Halsaufsatz, Gliedmaßenstellung usw. ergeben unterschiedliche Bilder. Deshalb muß immer vom Ausbilder ganz genau geguckt werden was und wie für Pferd & Reiter sinnvoll und gesunderhaltend ist.

Einige Grundlagen, auf die weiteres Training aufgebaut werden kann, gibt es allerdings doch. Diese möchte ich hier näher beschreiben:

Im Leistungssport beim Menschen wird genau nach den sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der Trainingslehre trainiert und gearbeitet.

Die Muskelphysiologie des Pferdes unterscheidet sich kaum von der des Menschen, so daß viele Erkenntnisse der Trainingslehre weitgehend auf das Pferd übertragen werden können.
In Anbetracht dessen wird im Pferdesport noch erstaunlich wenig nach den Grundsätzen der Trainingslehre gearbeitet.

Die Folge davon sind über- oder untertrainierte Pferde mit einer Muskulatur, die unübersehbar zu oft im anaeroben Bereich gearbeitet wurde und dabei stark verkrampft und schmerzhaft ist.

Die beste Behandlung/Therapie kann nicht von langem Erfolg sein, wenn nicht das Training und die Trainingsbedingungen darauf abgestimmt sind. Ein gut durchdachter und aufeinander aufbauener Trainingsplan ist zur Bewältigung sportlicher Herausforderungen zwingend notwendig. Nur wenn Therapie- und Trainingsplan aufeinander abgestimmt sind, können Kondition und Koordination sinnvoll aufgebaut werden.

Das Pferd ist von Natur aus ein Fluchttier und kein Tragtier.

Beckenstellung und Hinterhand sind zum schnellen Antrieb perfekt geschaffen, die Vorhand übernimmt die Stützkraft. Hals und Schweif dienen zum Ausbalancieren um bei der Flucht möglichst unbeschadet und schnell entkommen zu können. Die Pferde- wirbelsäule “hängt” zwischen den Schulterblättern und unter/im Becken. Sie liegt nirgendwo auf und dient allein zur Fortbewegung und Beweglichkeit z.B. beim Laufen, Kratzen, Spielen und Fliegen verscheuchen.

Jetzt kommt der Mensch und möchte sich gemeinsam mit dem Partner Pferd sportlich betätigen.


Um das Pferd dadurch nicht zu schädigen sondern möglichst lange gesund zu erhalten, ist es wichtig sich mit der Anatomie (allgemein und individuell) und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Aus alten Schriften überliefert gilt:

Geritten wird von HINTEN nach VORNE!

Da die Anatomie des Pferdes unverändert ist, hat dieser alte Merksatz auch heute noch Gültigkeit.

Bei einem über die Hand aufgerichteten Pferd wird durch die Verkürzung der Oberlinie erreicht, daß (je nach Beckenstellung) die Pferde entweder nach vorne/ nach hinten heraus oder unter dem Körper durch treten. Der Rücken kann dabei durchaus (bedingt) optisch hoch und runter schwingen. Die gewünschte Versammlung und damit Tragfähigkeit wird dadurch jedoch nicht erreicht. Leider ist dies optisch für den Laien durchaus spektakulär bzw. gut aussehend.

Diese Art zu reiten schadet jedoch dem Pferdekörper.

Arthrosen, Kissing Spines, Sehnenentzündungen und Blockierungen der Wirbelkörper sind nur einige der möglichen Folgeschäden.

Richtig ist: Nicht alle Erkrankungen entstehen ausschließlich durch fehlerhaftes Reiten.

Viele Erkrankungen könnten jedoch durch korrektes Reiten vermieden, verzögert oder auch besser kompensiert werden.

Nicht das optische “Durchs Genick gehen” ist aussagekräftig, sondern die reale Aufrichtung.

Dies bedeutet, daß die Rückenlinie nicht mehr von hinten oben nach vorne abwärts SONDER von hinten unten nach vorne oben zeigt.

Leider ist dies

a) leichter gesagt als getan und

b) nicht immer von außen gut sicht/erkennbar.

 

Wenn das Pferd über den Rücken geht

-dreht sich das Becken aufwärts

-Hüft- und Kniegelenke setzen sich = nehmen mehr Last auf

(Reitergewicht)

-das Brustbein wird angehoben

-das Rücken/Nackenband wird gespannt

-der Widerrist hebt sich an = die Oberlinie ist geformt

Bei korrektem Reiten ergibt sich die Kopf-Halslinie des Pferdes quasi nebenher von selbst, da diese dann anatomisch bedingt ist.

So geritten, ist das Pferd in der Lage sich und uns zu tragen. Es wird leicht in Hand und geht in positiver Selbsthaltung.

Leider, leider sind wir Menschen naturgemäß sehr handorientiert.

Es fällt uns schwer nicht permanent regulierend (meist festhaltend/ziehend) mit den Händen einzugreifen. Dafür vernachlässigen wir jedoch das Einsetzen und Fühlen mittels unserer Körpermitte, dem Gesäß und den Beinen.

Diese angeborenen Fähigkeiten umzukoordinieren verlangt einen langen Atem, den unbedingten Willen sich zu verbessern und die Fähigkeit zur Selbstreflexion bzw. eine hohe Portion Kritikfähigkeit.

Und das über Jahre hinweg!

Ein langer arbeitsintensiver Weg, der immer besser wird...

Ich hoffe Ihnen damit einen Eindruck vermittel zu habe, daß die Ausbildung des Pferdes über den Rücken sehr viel komplexer und individueller ist als oftmals angenommen wird.

Wenn es einfach aussieht - ist es im Tun oftmals schwer.

Im physiologischen Training dienen die individuell empfohlenen Lektionen nicht dem reinen Selbstzweck. Sie haben einen gymnastizierenden Wert und verbessern dadurch die Körperhaltung des Pferdes.

Ein gezielt, für seine Aufgaben, trainiertes Pferd kann sein individuelles Potential optimal nutzen und somit lange gesund und leistungsfähig bleiben.

Dies gilt insbesondere für unsere "Freizeitpferde", welche oftmals nicht hoch genug geschätzt werden. Auch hier gelten die gleichen anatomischen Voraussetzungen und demzufolge die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung.

 

Weitere Trainingsmöglichkeiten

LONGENARBEIT

Die Arbeit an der Longe beinhaltet deutlich mehr als ein einfaches im Kreis herum laufen.

Fundierte Fachkenntnisse über Ausrüstung, Dauer, Art und Intervall des Longeneinsatzes sind notwendig um das Pferd individuell zu fördern ohne es zu überfordern.

Die Arbeit mit der Longe hat den enormen Vorteil, daß das Pferd OHNE zusätzliches Reitergewicht gearbeitet werden kann. Richtig ausgeführt wird das Pferd  durch die  Longenarbeit schonend gymnastiziert und somit geschmeidiger und ausbalancierter.

Durch die Arbeit mit der Longe wird die Losgelassenheit verbessert, die Muskulatur aufgebaut und der Takt gefestigt.

Speziell das Longieren über Stangen & Cavalettis birgt enorme Kapazitäten für die Ausbildung des Pferdes.

Bei dem Übertreten der Stangen & Cavalettis wird die Bauchmuskulatur nachweislich angeregt. Da die Bauchmuskeln Antagonisten (Gegenspieler) der Rückenmuskeln sind wird bei angespannter Bauchmuskulatur die Rückenmuskulatur entspannt. Durch dieses wechselseitige An- und Abspannen der Muskeln werden beide Muskelgruppen (Bauch- und Rückenmuskulatur) trainiert und aufgebaut.

Erst dadurch wird die Wirbelsäule des Pferdes in die Lage versetzt einen Reiter zu tragen.

Die Tragfähigkeit des Pferdes kann also gezielt trainiert werden.

Jedes gesunde Pferd profitiert von ein bis zweimal pro Woche korrekt ausgeführter Longenarbeit, wenn möglich mit Stangen oder Cavaletti kombiniert.

Als REHA-Maßnahme bietet sich die Longenarbeit ebenfalls an.

Vor allem bei Rückenbeschwerden und/oder Muskelverspannungen hilft sie das Pferd auf dem bestehenden Konditionsstand zu bleiben ohne ihm zu schaden.

Longieren unter gymnastizierenden und therapeutischen Gesichtspunkten für gesunde, motivierte Pferde.

 

Richtig trainieren ist auch/gerade für "Freizeitpferde" essentiell, will man sein Pferd lange gesund und motiviert erhalten.

Es ist, entgegen der öffentlichen Meinung, nicht zwangsläufig immer die sportlich immense Belastung, welche zu Krankheiten führt. Auch unphysiologisches Reiten im Schritt und nur ab und zu birgt die Gefahr Lahmheiten, Arthrosen und andere Krankheiten zu fördern.

Nutzen Sie die Gelegenheit sich Einblick/Überblick über eine gute Trainingsgrundlage zu verschaffen.


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite "Weitere Angebote"; Trainingsberatung


Das propriozeptive Training ist DAS Verletzungs-Präventionsmittel und dient der schnelleren Rekonvaleszenz nach Verletzungen.

Als Propriozeptoren werden die sogenannten Stellungsrezeptoren des Körpers bezeichnet. Sie geben Rückmeldungen an das ZNS über die Stellung der Gelenke und Gliedmaßen im Pferdekörper.

Trainiert werden können die Koordination, das Gleichgewicht, sowie der Muskel-, Sehnen- und Bandapparat des Pferdes. Zudem wird durch gezieltes Training der Muskeltonus und die Haltung reguliert sowie die Gelenke stabilisiert.

So fördert z.B. das Reiten auf unterschiedlichen Böden nachgewiesenermaßen die Trittsicherheit und schützt dadurch u.a. die Fesselgelenke vor Distorsionen (Verstauchungen).

Durch das Training werden die Muskeln, die Bänder und Sehnen des Pferdes in die Lage gebracht auf Veränderungen best(schnellst-)möglich zu reagieren und somit Verletzungen zu vermeiden.

Taktiles sensomotorisches Training

Als taktiles sensomotorische Training wird das Training der propriozeptiven Fähigkeiten mit Hilfe eines Körperbandes (Therabandes) bezeichnet.

Durch gezielte Übungen wird mit Hilfe des Bandes das Körperschema des Pferdes sowie seine Koordination verbessert.

Zur Verwendung kommt bei dieser Trainingsmethode ein Theraband, welches mit speziellen Techniken um den Pferdekörper gelegt wird. Anschließend wird das Pferd mit dem Körperband gezielt bewegt. Dabei bewirkt das Theraband eine Nerven-/Muskelreizung über die Pferdehaut, welche die Informationen zum ZNS weiterleitet. Somit erhält das Pferd während der Übungen Informationen bezüglich seiner Vordergliedmaßen, seines Rückens, und seiner Hintergliedmaßen, welche unter "normalen Trainingbedigungen" erhebliche Wahrnehmungslücken aufweisen können, da diese sich nicht im Blickfeld des Pferdes befinden.

Durch das taktile sensomotorische Training werden dem Pferd somit seine eigenen Bewegungen, Bewegungsausmaße und Körpergrenzen bewußt.

Nach und nach vermittelt das Band dem Pferd zusätzliche Sicherheit. Dies bringt ihrem Pferd einen Gewinn an Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und Selbstsicherheit.


Ängstliche und nervöse Pferde werden ruhiger. Die Pferde beginnen mit ihrer, durch das Theraband besser aktivierten, Hinterhand besser unterzutreten.

Bewußtes Propriozeptorentraining hilft ihrem Pferd gesund zu bleiben, bewirkt eine bessere Körperkontrolle sowie einen verbesserten Bewegungsablauf.

Gearbeitet wird beim Propriozeptorentraining mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, dem Theraband sowie unterschiedlichsten Hindernissen (Stangen, Cavaletti, Planen, Kegel, Dualgassen...).

Auch hierbei gilt: "Überforderungen schaden - Unterforderungen sind sinnlos".

Gerne erstelle ich mit Ihnen zusammen einen individuellen Trainingsplan für ihr Pferd.

Neuromotorische Reprogrammierung

Die neuromotorische Reprogrammierung bezeichnet ein spezielles Training zur Rehabilitation der propriozeptiven Fähigkeiten nach Verletzungen.

Pferde die durch Verletzungen Schmerzen und Funktionseinschränkungen erfahren haben, verändern innerhalb kürzester Zeit ihr Körperschema.

Ihr Körperbild und ihre gesamte Wahrnehmung passt sich dieser Bewegungseinschränkung an.

Das Pferd versucht die schmerzauslösenden Bewegungen zu vermeiden (Schonhaltung) und andere Muskeln müssen die entstehenden Einschränkungen kompensieren.

Fehl- und Überbelastungen entstehen. Folgen davon sind Lahmheiten und Krankheiten.

Einmal eingespeichert hält dieses neue Körperbild auch nach der völligen Rekonvaleszenz oft noch Wochen und Monate an.

Das Pferd schränkt trotz Schmerzfreiheit weiterhin seine Bewegungen ein, das Gleichgewicht ist gestört und das Selbstvertrauen in die eigene Bewegungen sinkt.

Wird dagegen nichts unternommen finden manche Pferde nie mehr zur alten Form zurück.

Mit Hilfe der neuromotorischen Reprogrammierung wird das Pferd wieder zu einem gesunden und physiologischen Bewegungsablauf zurückgeführt.

Gleichgewicht und Wahrnehmung werden gezielt mit abwechslungsreichen Stimuli trainiert. Die Propriozeptoren werden wieder aktiviert und ihre Wahrnehmung verbessert.

Dem Pferd werden seine eigenen Bewegungsmöglichkeiten wieder bewußt und ein neues, gesundes Körperschema wird verinnerlicht.

Selbstvertrauen und Bewegungsfreude kehren zurück und ihr Pferd kann wieder gelassen mitarbeiten.

Einfach füttern???

...eben gar nicht so einfach...

Die Auswirkungen falscher Fütterung sind häufig sichtbar und dennoch unerkannt.

Es fehlen Fellglanz und Muskulatur? Ihr Pferd sieht einfach nicht so richtig gut aus? Das Temperament ihres Pferdes geht ins grenzenlose oder ist nicht merkbar vorhanden?

Eine der Ursachen kann in einer mangel- oder fehlerhaften Fütterung liegen. Auch bei Pferden gilt: "Man ist was man (fr)ißt".

Wird ein Pferd seinen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechend gefüttert ist es gesund, ausgeglichen und zufrieden.

Dadurch kann es sein Potential voll ausschöpfen.  Fehl- oder Mangelernährung führt zu einer Unter/Überversorgung der Zellen und des Gewebes. Dies kann zu Krankheiten, Vergiftungen (z.B. bei Überversorgung mit nicht-wasserlöslichen Vitaminen) und Verhaltensauffälligkeiten führen.

 Auch bei veränderten Haltungsbedingungen oder Trainingsanforderungen empfiehlt sich eine Kontrolle und ggf. Neuberechnung der Futterration.

Effektiv füttern - dem Bedarf entsprechend !

Gerne berate ich Sie produktunabhängig und individuell angepaßt an die Bedürfnisse ihres Pferdes.

Wissenswertes zum Impressions-Pad

Der Einfluß des Sattels auf die Gesundheit ihres Pferdes ist enorm groß und bleibt dennoch oftmals unbeachtet und unterschätzt.

Der Pferderücken ist im Laufe seines Lebens ständigen Veränderungen unterworfen.

Wachstum, Alterungsprozeß, Stallwechsel, Jahreswechsel, verletzungsbedingte Pausen, Erkrankungen, Fütterungsunterschiede und verschiedene Trainingsstadien bedingen eine sich verändernde, unterschiedlich ausgeprägte Sattellage.

Eine jährliche Kontrolle durch einen qualifizierten, erfahrenen Sattler ist daher sinnvoll und im Aufwand keineswegs übertrieben - bedenkt man den täglichen Einsatz des Sattels.

Jegliche Behinderung der Rückenfunktion beeinträchtigt die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes.

Obwohl das Bewegungsausmaß zwischen den einzelnen Wirbelkörpern nur wenige Millimeter beträgt, ist die Summe dieser Bewegungen für den Bewegungsumfang des gesamten Pferdes von zentraler Bedeutung.

Die enormen Hebel/Schubkräfte der Hinterhand des Pferdes müssen von der Pferdewirbelsäule aufgenommen und weitergeleitet werden. Zudem kommt in diesem Bereich noch das Gewicht des Reiters hinzu - eine weitere Belastung.
Es ist also eine nicht wegzuleugnende Tatsache: der Rücken des Pferdes wird durch das Reiten und durch den Sattel belastet.

Insbesondere schlecht sitzende Sättel führen schnell zu Muskelverspannungen bis hin zu größeren Verletzungen. Dennoch laufen viele Pferde trotzdem weiter und es dauert zumeist Monate bis Veränderungen im Gangbild festgestellt werden.

Rückenprobleme zeigen sich vielfältig und unspezifisch.

Das kann ein weggedrückter Rücken oder ausweichen beim Putzen oder Satteln sein aber genauso auch eine Verweigerung beim Springen.
Es ist daher ratsam eine genaue Anamnese vorzunehmen und detailliert nachzufragen - ein Blick auf den Sattel ist jedoch immer angeraten.

Aufgrund dessen arbeite ich im Rahmen meines Präventionspakets und dem Physio-Check mit dem Impressions-Pad.

Denn: Präventionsmaßnahmen vermeiden Rückenschmerzen und daraus resultierende Krankheiten!

Bei dem Präventions-Paket und dem Physio-Check erhalten Sie mittels dem Impressions-Pad ein aussagekräftiges Bild über die Notwendigkeit einer Auf/Umpolsterung ihres Sattels.
Das Impressions-Pad ersetzt nicht den qualifizierten Sattler aber es unterstützt ihn durch die Lieferung von zusätzlichen Informationen.

Das Impression Pad sorgt für Klarheit.
Es zeigt sichtbar das Übel und unterstützt das facettenreiche Angebotsspektrum meiner Arbeit als Pferdephysiotherapeutin.

Die Anwendung ist einfach:
Das Pad ist mit einem thermosensitiven Gel gefüllt und dadurch für das Pferd beim Proberitt genauso bequem wie eine Satteldecke.
Das Pad wird anstelle der Satteldecke unter den Sattel gelegt und das Pferd dann auf beiden Händen ca. 30 Minuten in Schritt, Trab und Galopp geritten. Das bedeutet für die Praxis, daß das Pad die Paßform des Sattels unter der Bewegung und mit dem Reitergewicht anzeigt und kein statisches Druckbild darstellt.

Nach Abnehmen des Sattels sind die Abdrücke, die das Impression Pad zeigt, sofort erkenn- und auswertbar.

Eine Überprüfung Ihres Sattels im Rahmen eines Präventionspakets oder eines Physio-Check hat folgende Vorteile:
-Aufschluss darüber, ob Ihr Sattel passt
-bei gut passendem Sattel, kann dieser als Ursache für
Rittigkeits- oder Rückenprobleme des Pferdes ausgeschlossen werden
-sollte er nicht passen, kennen Sie genau die Stellen, an
denen
"der Schuh drückt"
-der Sattler hat einen zusätzlichen Anhaltspunkt für die
Änderungen

Das Testergebnis wird fotografisch dokumentiert und kann Ihnen auf Wunsch elektronisch zur Verfügung gestellt werden.

Anmerkung in eigener Sache:
Da ich der Auffassung bin, daß es bei ausschließlich Sattel-bedingten Problemen wirkungsvoller und preiswerter ist direkt einen qualifizierten Sattler anzurufen, biete ich diese Überprüfung ausschließlich in Zusammenhang mit meinem Präventions-Paket und dem Physio-Check-Up an.

Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gerne hier

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